Rost-Parade 16


Die kleine Tür zum Feuerraum eines Waschhafens ist trotz Rost noch funktionstüchtig.

Nachtrag:
Da, wie ich befürchtet hatte, der Waschhafen in Deutschland nicht Waschhafen heisst, und ich den hochdeutschen Namen des Dings wirklich nicht kenne, bitte ich um eure Hilfe und zeige noch ein Foto des ganzen "Waschmöbels", das allerdings heute zweckentfremdet verwendet wird. Die Schläuche im oberen Bildteil und um den Wasserbehälter gehören nicht zum Original.



bei Frau Tonari

Kommentare

  1. Ist das ein alter Waschbottich??
    Cooles Teil!!

    Ganz liebe Grüße,
    Doris

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    1. Du sprichst jetzt meine Befürchtung an, das der Waschhafen in Deutschland nicht Waschhafen genannt wird. Und ich habe keine Ahnung wie das Ding hochdeutsch heisst.
      Ist ein Bottich nicht einfach eine "runde Wanne", beispielsweise aus Holz?

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  2. Liebe Do,
    ist das ein Vorläufer unserer Waschmaschinen?
    Es sieht jedenfalls super aus und ich finde es gut, wenn dieses alte Teil noch funktionstüchtig ist.
    Liebe Grüße
    moni

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    1. Ja, so kann man es sehen. Unten wird Feuer gemacht um im oberen Teil das Wasser zu erhitzen.

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  3. Ich würde das Teil als beheizbaren Waschbottich oder -kessel bezeichnen. Solche alten Geräte finde ich ganz wundervoll, vor allem wenn sie umfunktioniert werden und somit weiter in Gebrauch sind.

    Tolles Foto, liebe do!

    Herzliche Grüße :-)

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    1. Danke Lucie, Waschkessel wird der entsprechende Ausdruck sein.

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  4. Herrlich, So etwas kenne ich noch aus meiner Kindheit. Da stand so ein Waschkessel unten im Mehrfamilienhaus in einem Gemeinschaftsraum. Jede Familie hatte einen bestimmten Waschtag, der auch abgesprochen gerne mal getauscht wurde. Geheizt wurde überwiegend mit Holz, das wir Kinder im Wald nebenan sammelten (und mit Kienäppeln.)
    Also der Begriff Waschhafen wäre neu für mich.
    Wunderbar, dieses alte Teil. Fast museal und zu schade, es dem Rost zu überlassen.

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    1. Ja, Waschkessel ist wohl der deutsche Ausdruck für den Waschhafen.
      Hafen bedeutet schweizerdeutsch nebst dem Hafen für die Schiffe auch Gefäss (meist aus Steingut), kann aber durchaus auch für Eimer, Kessel stehen.
      Danke für deine Erinnerungen zu meinem Beitrag.

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  5. echt gutes Beispiel, alles Gute für dich, Klaus

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  6. Liebe Do,
    das ist wohl eine uralte Waschmaschine, die mit Feuer betrieben wurde.
    Denn wie wäre das Wasser je heiß geworden?
    Meine Mutter hatte auch sowas. Da gab es eine Waschküche, in die sie alle 3 oder 4 Wochen durfte. Es waren 9 Familien in dem Haus.
    Ich weiß noch, ihre "Schleuder" war ein Gerät mit 2 Rollen und einer Kurbel, da wurde ein Wäschestück angelegt, gekurbelt und es kam hinten weniger nass heraus.
    deine Bärbel

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    1. Genau, Bärbel, unten wurde mit Holz eingefeuert um im oberen Teil das Wasser zu erhitzen. Gewaschen wurde aber noch von Hand.

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  7. Vielen Dank, Elke. Ich denke auch, dass Waschkessel die Sache trifft.
    Mit "Hafen" verwechselst du nichts, das kann tatsächlich ein grosser Kochtopf sein, allgemein ein grosser Topf, oder ein altes Vorratsgefäss. Und mit Alemannisch liegst du bestimmt auch richtig, die Dialekte in der deutschen Schweiz gehören ja grösstenteils zu den hochalemannischen Dialekten.

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  8. Bei uns heißt das Ding Waschkessel. Ich kann mich erinnern, dass meine Mutter früher in unserer Waschküche (dort steht heute die Zentralheizung) damit das Waschwasser erhitzt hat.
    Unser Kessel ist inzwischen entsorgt, Deiner sieht trotz Rost noch sehr ordentlich aus :-)
    Liebe Grüße
    Rolf

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    1. Ich habe den Kessel bei Freunden gesehen. Dort wird er manchmal im Garten in der kalten Jahreszeit als Durchlauferhitzer für ein Sprudelbad genutzt.

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  9. Solche beheizbaren Kessel standen früher in den Waschküchen im Keller. Damals war das Waschen noch eine richtig schweißtreibende Angelegenheit. Da haben wir es mit unseren heutigen Waschmaschinen schon leichter.
    Grüßle Bellana

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    1. Oh ja, schweisstreibend und zeitaufwendig war das wohl. Ich bin für die waschtechnische Entwicklung sehr dankbar.

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  10. Moin liebe Do,
    wow... was für ein tolles Teil. Einen Waschkessel hatte meine Oma auch.... lang ist es her.
    Wie Bellana schon schreibt, früher wurde noch mit der Hand gewaschen... so auch bei meiner Oma.

    Liebe Grüße
    Biggi

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    1. Du schreibst es, lang ist es her. Ich bin froh über die heutigen Waschmaschinen.

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  11. Schönes altes Teil! Ich bin auch für "Kessel", aber "Hafen" verwendet man im Fränkischen und Bayerischen auch!

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  12. Interessant, das Wort Waschhafen habe ich auch noch nie gehört.

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